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Aktuelle Neuigkeiten vom DEUVET



Deuvet-Telegramm
13.08.2015

Ausgabe 3, August 2015


Bundesverband der Clubs klassischer Fahrzeuge e.V. informiert


04-Kurzzeitkennzeichen:

Das Thema war ein politisches Husarenstück. Viele Beteiligte wurden davon überrascht. Gleich nach Kenntnis der neuen Regelung empfahlen wir unseren Mitgliedern, sich über einen Link im Internet an der Online-Petition zu beteiligen und sich so für das berechtigte Anliegen der Freunde historischer Fahrzeuge einzusetzen: Wir wollen ein Kurzzeitkennzeichen auch weiterhin ohne Vorlage eines Nachweises einer technischen und AU-Prüfung nutzen dürfen. Diese Online-Petition hat bis zum 31.März 2015 eine Zahl von 37.631 Unterstützer erreicht. Eigentlich haben wir mehr „Betroffene“ erwartet, die sich an der Petition beteiligen. Am 3. August 2015 wurde der Antrag auf Änderung der 2. Verordnung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung eingereicht. Die Begründung auf Rücknahme der zum 1.April in Kraft getretenen Vorschrift lautet schlichtweg, man muss auch weiterhin mit einem Kurzzeitkennzeichen zur Werkstatt fahren können, um erst dort HU und AU durchführen zu können. Wir werden berichten.


07-Kennzeichen:

Warum ist eine Fahrt in der EU mit einer roten 07-Zulassung so kompliziert? Diverse unterschiedliche Anerkennungen des 07-Kennzeichens im Ausland sind uns bekannt. Seit 2009 ist der DEUVET mit diesem Thema beschäftigt. „Dass es in der Sache bisher keine positive Entscheidung gibt, liegt auch an der Arbeitsweise im BMVI“, sagt DEUVET-Präsident Peter Schneider. Zugleich verteidigt Schneider das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, da dort bisher mehr Zeit in die Maut-Regelungen investiert wurde. Auch ein Wechsel des zuständigen Staatssekretärs erforderte eine erneute  Einarbeitungszeit. Das Thema wird vom DEUVET seit 2009 gegen alle Widerstände verfolgt, sei es im Parlamentskreis Automobiles Kulturgut oder bei der EU in Brüssel. Wiederholt nutzen wir die Gespräche mit dem BMVI in Berlin, zuletzt beim Themenaustausch mit dem Staatssekretär Norbert Barthle. Weder der ADAC, ACE, AvD oder die IKM sind mit diesem Thema beschäftigt. Im Gegenteil, es wurde sogar kritisiert, dass der DEUVET in Brüssel in der Historic Vehicle Group dieses Thema zur Klärung einheitlicher europäischer Regelungen vorgetragen hat. Schon länger liegt der Verkehrskommission der EU der DEUVETAntrag vor, das 07-Kennzeichen entsprechend der deutschen Vorschriften anzuerkennen. Wir konstatieren: Politische Arbeit erfordert nicht nur Kompetenz, auch Kontinuität. Wir bleiben dran. Es fehlt auch eine einheitliche Regelung für die Behandlung des roten 07-Kennzeichens bei Umzug oder Verkauf in den einzelnen Bundesländern. Hier empfiehlt Norbert Barthle eine Bundesratsinitiative und unterstützt den DEUVET bei den entsprechenden Schritten. Infrastrukturabgabe: Mit dem zuständigen Staatssekretär im BMVI wurde auch das Thema Maut und die geplante unterschiedliche Behandlung von historischen Fahrzeugen angesprochen. Bisher gilt, dass Fahrzeuge mit 07-Kennzeichen, Nutzfahrzeuge und Motorräder mit HKennzeichen von der Infrastrukturabgabe befreit sind, während dies für Oldtimer mit HKennzeichen nicht vorgesehen ist. Wir wollen mit Blick auf die Zukunft und Änderungen der Gebührensätze eine einheitliche Regelung erreichen.


Historische Nutzfahrzeuge:

Eine generelle Ausnahme vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot wird derzeit im Rahmen einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe geklärt. Ziel ist, unnötige Bürokratie und zusätzliche Kosten durch individuelle Einzelanträge und Gebühren zu vermeiden. Verlängerung der HU-Fristen für Fahrzeuge mit H-Kennzeichen: In einer nicht öffentlichen Erhebung sind die in der EU unterschiedlichen Regelungen für historische Fahrzeuge zusammengetragen worden. Dabei erinnert der DEUVET an die Aufforderung des EU-Parlaments, die unterschiedlichen Fristen zur technischen Prüfung in Europa einheitlich zu gestalten und plädiert für eine Frist von fünf Jahren, da diese historischen Fahrzeuge bisher einen vorbildlichen Pflegezustand und zudem eine geringe jährliche Fahrleistung aufweisen. Amtliches Klebekennzeichen: Fahrzeugformen fordern Kompromisse bei der Befestigung des vorderen Kennzeichens. Hier gab es bereits im Jahre 2002 Ausnahmeregelungen für zulassungsfähige Klebekennzeichen. Die Wiederbelebung dieser Regelung liegt als Antrag im BMVI vor und wurde bei der Übergabe an den neuen Staatssekretär „schlicht vergessen“. Auch hier: der DEUVET bleibt dran.


DEUVET extern:


Vom 12. bis 14.Juni 2016 beteiligte sich der DEUVET erneut auf der Klassikwelt Bodensee in Friedrichshafen mit Fachvorträgen zu aktuellen Themen. Vizepräsident Dr. Götz Knoop informierte über den „Rechtlichen Umgang mit Fahrzeugfälschungen“ und über „Aktuelle Planungen zur Maut und deren Auswirkungen auf Oldtimer“. Auf den Classic Days Schloss Dyck besuchte Präsident Peter Schneider die dort vertretenen Clubs zur Fortsetzung offener Dialoge. Dies gilt auch für den Kooperationsstand mit dem Jaguar-Freunde Südwest auf der Veterama in Mannheim vom 9. bis 11. Oktober 2015.
Auf der Technorama Hildesheim vom 11. bis 13.September 2015 wird Vizepräsident Eckhart Bartels wieder die DEUVET-Flagge in der Halle 1 neben den Markenclubs Ford und Opel hissen. Für die Teilnahme an Messen und öffentlichen Veranstaltungen wird eine neue Messewand erarbeitet. Sie trägt der nunmehr 40jährigen Arbeit für die Interessen der Clubs klassischer Fahrzeuge Rechnung. Neben Fahrzeugen auf drei und vier Rädern kommen auch motorisierte Zweiräder zur Abbildung… UND: Bitte den DEUVET-Fensteraufkleber zum Zeichen der Solidarität am Fahrzeug befestigen!


DEUVET intern:


Zur Koordination laufender Aufgaben und Erfahrungsaustausch werden sich Vorstand und Beirat am Samstag 17.Oktober 2015 treffen. Ein Ergebnisbericht wird folgen.


Öffentlichkeitsarbeit über „Oldtimer-Radio“:


Nach zweijähriger gründlicher Vorbereitung geht „Radio Oldtimer“ am 27. August 2015 im Internet auf Sendung. http://www.oldtimer-radio.net/ Es bietet seinen Hörern neben passender Musik eine ausgewogene Themen-Mischung mit Old- und Youngtimer-Infos, technischen Tipps, politischen
Nachrichten aber auch Entertainment, Fachbeiträge, Spots, Interviews und Reportagen. Der DEUVET unterstützt das Team des Oldtimer-Radio mit Beiträgen aus europäischer und deutscher Politik, dem Club-Alltag sowie rechtlichen Belangen rund um historische Fahrzeuge. Das neue
„Oldtimer-Radio“ ist weltweit im Internet zu empfangen. Die Beiträge stehen auch in einer Mediathek zur Verfügung. DEUVET-Beiträge der Mediathek werden außerdem auf der DEUVETWebseite verlinkt.


Kontakt:
Hinweise und Fragen bitte an: kommunikation-vorstand@deuvet.de
Herausgeber: Bundesverband DEUVET e.V., Postfach 1102, D-83116 Obing, Telefon Di und Do: 08628-987 9935





Deuvet News
13.11.2014

Aktuelle Informationen des DEUVET u.a. zum Thema Kurzzeitkennzeichen stehen zum Download bereit:

http://deuvet.de/download/deuvet-info/deuvet_aktuell_nummer07.pdf





Maut für Oldtimer
15.07.2014

Die Ankündigung über die Einführung einer Infrastrukturabgabe ab 2016 sorgt bei den Oldtimerbesitzern für berechtigte Zweifel.

In den Medien wurde das Infopapier zur Pkw-Maut - jetzt Infrastrukturabgabe genannt - vorgestellt und mit nicht immer fachkundigen Beiträgen ergänzt. Zunächst einmal ist es ein Infopapier, auf deren Grundlage die betroffenen Bundesministerien die entsprechenden Gesetzentwürfe nach der Sommerpause vorantreiben werden.

Über diese Entwürfe erhält auch der DEUVET Kenntnis und wird, sofern berechtigt, entsprechende Einwände erheben. Unabhängig davon prüft die EU das Vorhaben. Bereits jetzt liegen Klageandrohungen aus den Niederlanden und Österreich vor.

Da kein Fahrzeughalter von einer finanziellen Mehrbelastung gegenüber der bisherigen Kraftfahrzeugsteuer betroffen sein soll, ist ein aufwändiges Berechnungsverfahren entwickelt worden. Danach bedeutet das für das H-Kennzeichen:

Kfz-Steuer bisher 191,73 €
Infrastrukturabgabe  Benzinfahrzeug 103,04 €
Kfz-Steuer neu  88,69 €
Infrastrukturabgabe  Dieselfahrzeug  112,35 €
Kfz-Steuer neu  79,38 €

So dass in jedem Fall keine Mehrbelastung entsteht.

Besonders spannend wird das jedoch bei der 07-Nummer, ebenso bei dem Händlerkennzeichen 06 und den Kurzzeitkennzeichen 03 und 04. Denn, da die Infrastrukturabgabe alle Straßen und nicht nur Autobahnen betrifft, darf logischerweise nur das Fahrzeug in Verkehr gebracht werden, für das die Infrastrukturabgabe entrichtet wurde. Also müsste der 07-Halter entsprechend seiner Fahrzeuganzahl Vignetten erhalten, der Händler einen ganzen Jahresblock, und bei den Kurzzeitkennzeichen eine befristete Vignette ausgegeben werden.

Komplizierter geht es nun wirklich nicht mehr. Da für jedes zugelassene Fahrzeug Kraftfahrzeugsteuer bezahlt wurde - lässt man einmal den kleinen Teil der säumigen Zahler weg - können wir uns doch die Vignettenabgabe an die inländischen Fahrzeughalter ersparen, oder nicht?

Zu diesen Details findet sich in dem vierseitigem Infopapier (unter www.bmvi.de zu lesen) kein Hinweis. Wurde darüber noch nicht nachgedacht?

Sie können sicher sein, der DEUVET wird am Thema dranbleiben und Sie zeitnah informieren.

Ihr Bundesverband DEUVET





DEUVET-Info Nr. 4
10.09.2013

Die DEUVET-Informationen vom September 2013 stehen hier zum Download zur Verfügung. Thema u.a.: Die großen politischen Parteien nehmen Stellung zu aktuellen Oldtimerthemen..




DEUVET-Info Nr. 3
09.04.2013

Die DEUVET-Informationen vom April 2013 stehen hier zum Download zur Verfügung. Thema: Wahl des neuen Vorstandes.




DEUVET-Jahresrückblick zum Download
12.12.2012

Der Jahresrückblick 2012 des DEUVET steht hier zum Download zur Verfügung:

http://www.deuvet.de/download/deuvet-info/deuvet_info_04_2012_print.pdf




Kennzeichen mit und ohne Trennungsstrich
14.08.2012

Auf Grund der aktuellen Unsicherheit über Kennzeichen mit und ohne Trennungsstrich informiert der DEUVET Sie über den folgenden Sachverhalt:

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wurde durch die Länder darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Ahndung von Verkehrsverstößen auch die Eintragung des amtlichen Kennzeichens in der Zulassungsbescheinigung, die mit Trennungsstrich vorgenommen wurde, obwohl die Kennzeichenschilder nicht mehr über einen solchen Trennungsstrich verfügen, in Italien und Österreich beanstandet wurde.

Dass das Kennzeichen auf der Zulassungsbescheinigung mit oder ohne Trennungsstrich geschrieben sein kann und beide Schreibweisen gleichberechtigt gültig sind, wird auf der Internetseite des BMVBS angeführt.

Auf Grund zunehmender Anfragen der Presse und von Bürgern, die befürchten, bei ihrer Urlaubsfahrt wegen des Trennungsstrichs in der Zulassungsbescheinigung bestraft zu werden, bitte ich die EU und EWR-Staaten darüber zu unterrichten, dass das Kennzeichen in der Zulassungsbescheinigung mit oder ohne Trennungsstrich geschrieben sein kann. Beide Schreibweisen sind gleichberechtigt gültig.




Schreiben von Dr. Andreas Scheuer zum Thema HU für ältere Fahrzeuge
17.07.2012

Der DEUVET veröffentlichte die Antwort des Bundesministeriums für Verkehr Bau- und Stadtentwicklung auf eine Anfrage bezügl. der geplanten Änderungen der HU-Intervalle.

Das Schreiben kann hier als pdf-Datei gelesen werden.




HU-Fristen für ältere Autos - Der DEUVET kämpft gegen diese Regelung
20.06.2012

Der Europaabgeordnete Siim Kallas möchte in der EU einheitliche Hauptuntersuchungsfristen für ältere Fahrzeuge einführen.

Es ist geplant für Fahrzeuge, die älter als sieben Jahre sind oder mehr als 160.000 km Fahrleistung erreicht haben, eine jährlich Hauptuntersuchung verbindlich für alle EU-Länder einzuführen.

Der DEUVET wird sich deshalb jetzt verstärkt dafür einsetzen, daß Oldtimer davon nicht betroffen sein werden. Wie bereits mehrfach berichtet, haben einige EU-Länder für Oldtimer Hauptuntersuchungsfristen von vier, sechs und mehr Jahren. In Belgien, den Niederlanden und jetzt auch in Großbritannien wurde die HU bzw. MOT für Fahrzeuge vor 1960 ganz abgeschaft. Das ist der entscheidende Grund dafür bei einer europäisch einheitlichen Lösung darauf zu bestehen, daß für Oldtimer in Deutschland ähnlich verfahren wird. Die entsprechenden Anschreiben des DEUVET an die zuständigen Bundestagsabgeordneten und EU-Parlamentarier sind bereits auf dem Wege.