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Steuern & Zulassung


Neufassung des Anforderungskataloges für H-Kennzeichen

Seit 1.10.2011 gilt ein neuer Anforderungskatalog für die Erteilung des H-Kennzeichens.

Oldtimer Markt schreibt dazu folgendes:

Anpassung an die FZV

Nötig war die Anpassung der Richtlinie nach der Neuordnung der Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) vom 15. April 2006. Seit Inkrafttreten zum 1. März 2007 wird auf die Erteilung einer besonderen Betriebserlaubnis für Oldtimer verzichtet; das für die Erteilung eines H-Kennzeichens notwendige Gutachten nach § 23 StVZO kann ab diesem Zeitpunkt nicht nur durch die Technischen Prüfstellen (in Westdeutschland TÜV, in den neuen Bundesländern Dekra), sondern zusätzlich durch geschulte Prüfingenieure aller amtlich anerkannten Sachverständigenorganisationen durchgeführt werden.

Die Richtlinie im Wortlaut

Die Kernaussagen des bisherigen Anforderungskatalogs bleibt bestehen: Neben der Originalität sind ein guter Pflege- und Erhaltungszustand in Abgrenzung von "normalen alten" Fahrzeugen einzuhalten. Eine definierte Mindest-Zustandsnote (bisher Note Drei oder besser) wird jedoch nicht mehr gefordert.

Die Kriterien für die Einstufung als Oldtimer gemäß § 2 Nr, 22 FZV sind:
  • Guter Pflege- und Erhaltungszustand
  • Die Hauptbaugruppen müssen angelehnt an den damaligen Originalzustand oder zeitgenössisch ersetzt sein
  • Durch eine zusätzliche Ausrüstung und Ausstattung darf der Originaleindruck des Fahrzeugs nicht beeinträchtigt werden
Neuerungen im Anforderungskatalog

Neu ist, daß ein Fahrzeug welches vor mindestens 30 Jahren in den Verkehr gekommen ist, jedoch seinerzeit nicht zugelassen wurde, mit einer Ausnahmegenehmigung trotzdem ein H-Kennzeichen erlangen kann.
Eine wesentlich Änderung gibt es auch bei zeitgenössischen Umbauten: Waren im alten Anforderungskatalog nur Umbauten zulässig die in den ersten zehn Jahren nach Erstzulassung erfolgten, so sind nun auch Änderungen möglich die im gleichen Zeitrahmen hätten vorgenommen werden können. Eine später vorgenommene epochengerechte Änderung im Rahmen des Anforderungskatalog sollte somit erheblich vereinfacht werden.



H-Kennzeichen

Das H-Kennzeichen ist die unproblematischste Zulassungsform für Oldtimerfahrzeuge, denn es ist nach der Erteilung an keinerlei besondere Auflagen gebunden, man darf es also verwenden, wie ein "normales" Kennzeichen auch.

Hier die Aussage des TÜV Süddeutschland dazu:

Der Nutzen

Das Oldtimer-Kennzeichen (mit einem H=historisch als Schlussbuchstabe) ist das ganze Jahr über gültig. Sie können den Wagen „ganz normal“ gebrauchen. Kombinieren mit Saisonkennzeichen? Das geht nicht. Eine Hauptuntersuchung wird wie üblich fällig – für Auto und Motorrad in der Regel also alle zwei Jahre. Der Jahres-Steuersatz beträgt pauschal nur 46,02 Euro für Motorräder und 191,73 Euro für Pkw oder Lkw. Um Steuern zu sparen, können Sie das Kraftfahrzeug vorübergehend stillegen.

Die Kriterien
Mindestens 30 Jahre muss das Fahrzeug auf dem Buckel haben, damit es das Oldtimer-Kennzeichen bekommt – zudem muss es der „Pflege des kfz-technischen Kulturguts“ dienen. Es besteht Zulassungspflicht (§18 StVZO). Es muss eine gültige Betriebserlaubnis vorliegen. Bevor Sie mit dem Oldtimer auf die Straße können, muss er noch von einem amtlich anerkannten Sachverständigen begutachtet werden.




Rotes 07-Kennzeichen

Das 07er Kennzeichen ist eine Möglichkeit, mehrere mindestens 30 Jahre alte Fahrzeuge ohne große Formalitäten mit einem Sammlerkennzeichen bewegen zu können. Die Benutzung unterliegt allerdings relativ strengen Auflagen. So beschreibt es der TÜV Süd:

Der Nutzen
Das rote Dauerkennzeichen bietet sich an, wenn Sie ihr Schmuckstück auf vier Rädern vor allem für Oldtimer-Veranstaltungen nutzen wollen – also an Korsos, Schauen, Rallyes und Clubtreffen teilnehmen. Normale Freizeitfahrten dürfen Sie nicht unternehmen. Das Kennzeichen gilt natürlich auch bei Probe-, Überführungs- oder Prüfungsfahrten oder bei einer Fahrt zur Werkstatt. Für ein Kennzeichen zahlen Sie pro Jahr 191 EUR. Großer Vorteil: Mehrere Autos können sich das rote Kennzeichen teilen – eine wechselweise Verwendung für mehrere Oldies ist erlaubt.

Die Unterlagen
Packen Sie für die Zulassungsstelle folgende Unterlagen ein: Personalausweis oder Reisepass Kopien der Fahrzeugpapiere Versicherungsdoppelkarte für rote Kennzeichen zur wiederkehrenden Verwendung für Oldtimer Einen schriftlichen Antrag auf das rote Dauerkennzeichen. Der muss aussagen, dass Sie die Funktion des roten Dauerkennzeichens kennen. Außerdem angeben, wofür Sie den Oldie nutzen wollen! Auch über den Stellplatz müssen Sie Auskunft geben (darf keine öffentliche Verkehrsfläche sein!) Persönliches Führungszeugnis (bei Stadt oder Gemeinde beantragen) Der Auszug aus dem Verkehrszentralregister Flensburg wird von der Zulassungsstelle beantragt. Für Fahrzeuge, für die in Deutschland noch keine Betriebserlaubnis erteilt wurde, wird der Nachweis über die Einhaltung der Bau- und Betriebsvorschriften gefordert. So können Sie den Nachweis erbringen: Gutachten nach §21 StVZO eines amtlich anerkannten Sachverständigen – eventuell plus Ausnahmegenehmigung."




Saisonkennzeichen

Das Saisonkennzeichen macht bei unseren Fahrzeugen in aller Regel keinen Sinn, da die Kfz-Steuer für die saisonale Zulassung in den meisten Fällen höher ist, als die ganzjährige Zulassung mit H-Kennzeichen.

Ansonsten verhält es sich im Prinzip wie bei der regulären Zulassung, nur dass der Nutzungszeitraum eingeschränkt werden kann und somit das An- und Abmelden über den Winter entfällt. Hier die Definition des TÜV Süddeutschland:

Der Nutzen
Wenn Sie Ihren Oldie nur in den schönsten Wochen des Jahres aus der Garage holen wollen, dann ist das Saisonkennzeichen gut geeignet. Das Saisonkennzeichen ist nicht an ein Mindestalter des Gefährts gebunden. Während der Geltungsdauer können Sie das Fahrzeug nach Belieben einsetzen. Während der „Betriebsruhe“ gilt der Oldtimer nicht als stillgelegt. Vorteil für Sie: Das An- und Abmelden erübrigt sich – Kostenersparnis! Die Steuerpflicht bemisst sich nach der Gültigkeit des Kennzeichens.

Die Kriterien
Das Fahrzeug ist regulär zugelassen: Dann können Sie für mindestens zwei und höchstens elf Monate im Jahr ein Saisonkennzeichen beantragen. Zerstückeln geht aber nicht! Generell besteht Zulassungs- und Betriebserlaubnispflicht (§18 bzw. 20/21 StVZO). Ein Sachverständigen-Gutachten kann in folgenden Fällen verlangt werden: Wenn das Gefährt länger als 18 Monate abgemeldet war; oder wenn eine in Deutschland gültige Betriebserlaubnis nicht existiert. Während der „Betriebsruhe“ darf der Wagen oder das Motorrad nicht auf öffentlichem Grund abgestellt werden. Wenn Sie den Oldie in der „Ruhephase“ verkaufen, dann müssen Sie dies der Zulassungsstelle mitteilen. Trotz Betriebsruhe: Probe-, Prüfungs- und Überführungsfahrten sind erlaubt, aber nur mit Kurzzeitkennzeichen oder rotem Kennzeichen. Die Hauptuntersuchung wird im selben Rhythmus wie bei normalen Fahrzeugen fällig. Für Auto und Motorrad in der Regel also alle zwei Jahre. Die Hauptuntersuchung fällt in die Winterpause? Dann ist sie nachzuholen, wenn das Kennzeichen wieder in Kraft tritt.